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Harzklub geht neue Wege

Wandern im Harz noch attraktiver gestalten, sein Wegenetz durchforsten und verbessern und neue Mitglieder gewinnen so lauten die Ziele des Harzklubs zur Jahreshauptversammlung 2016 für die kommenden Jahre. Der Verein mit seinen 13.000 ehrenamtlichen Mitgliedern möchte im 130. Jahr seiner Vereinsgeschichte eine der beliebtesten Wanderregionen Deutschlands weiter aufwerten.

87 Zweigvereine wollen das umfangreiche Wegenetz unter die Lupe nehmen. Insgesamt möchte der Verein 10.000 Kilometer Wanderwege optimieren, teilte der Präsident Dr. Oliver Junk auf der Jahreshauptversammlung am 23. April 2016 in Thale mit.

Zweigvereine und Kooperationspartner des Harzklubs stehen dafür in den Startlöchern. Das Projekt wird mehrere Jahre dauern und von den Mitgliedern im Ehrenamt intensiv begleitet. Im Harz gibt es bereits eine Vielzahl von übereinander und nebeneinander angelegten Wanderwegen. Die Struktur soll für Gäste überschaubarer werden. Gleichzeitig will der Harzklub den hohen Unterhaltungsaufwand verringern, den seine Mitglieder in der Fläche leisten. "Weniger ist mehr" lautet das Motto, das dem Ziel folgt, die Wanderwege des Harzes zu entflechten. Ausrichten will sich der Verein auch weiterhin an den Bedürfnissen der Wanderer. "Unser Maßstab ist es, eine hohe Qualität zu gewährleisten und eine gute Wanderinfrastruktur vorzuhalten", betont Dr. Oliver Junk, Präsident des Harzklubs, auf der Jahreshauptversammlung. Der Präsident sieht seinen Verein in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. "Wir wollen die Wege langfristig unterhalten können. Gemeinsam mit den Landkreisen des Harzes haben wir bereits einen entsprechenden Projektantrag in Sachsen-Anhalt gestellt, ein weiterer Antrag in Niedersachsen soll folgen", so Junk weiter.


Der Harzklub gewinnt neue Mitglieder

Mit Stolz begrüßt Harzklub-Präsident Junk in Thale den neuen Zweigverein Lamspringe, der im Januar 2016 gegründet wurde. Spontan traten 48 Mitglieder bei. Der Zweigverein hat das Ziel, die Wanderwege des westlichen Harzvorlandes für verschiedenste Natursportarten auszubauen und an das Wegenetz des Harzklubs anzuschließen. Erfreut zeigt sich Dr. Junk über konstante Mitgliederzahlen. Ein wesentlicher Beitrag hierfür sei der 114. Deutsche Wandertag 2014 im Harz gewesen. Beispielhaft heißt der Präsident zwei neue Harzklub-Mitglieder - den zukünftigen Hauptpressewart Matthias Bein mit seinem Sohn Felix (4 Jahre alt) - in den Reihen des Harzklubs willkommen.

Besonders junge Menschen will der Verein für den Aufenthalt in der Natur begeistern und ihnen dabei die Harzer Heimat näherbringen. Lehrreiche Schulwanderungen gehören ebenso zum festen Programm wie Kinder- und Jugendfreizeiten mit Exkursionen in die Natur, zu historischen Stätten des Bergbaus oder mit Erlebnissen am Grünen Band. Um frisch und zeitgemäß zu bleiben, bietet er neben 2.000 geführten Wanderungen jährlich auch Mountainbike-Touren und Geocaching an.


Wandern liegt auch weiter im Trend der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Wandern bildet, macht gesund und glücklich. In 130 Jahren seiner Tätigkeit hat der Harzklub die Grundlagen dafür geschaffen, dass der Harz zu einer attraktiven Wanderregion wurde.



10 Jahre Harzer Grenzweg - Festveranstaltung am 22. Mai in Tanne

Der Harzer Grenzweg wurde 10 Jahre alt. Er ist Teil des "Grünen Bandes", dem längsten Biotopverbund Deutschlands. Wer auf dem Grenzweg wandert, erlebt neben einer vielfältigen Landschaft zahlreiche Zeugnisse aus der Zeit der Teilung Deutschlands.

Der Harzer Grenzweg wurde durch den Harzklub e.V. initiiert und ausgebaut. Er wurde im Mai 2006 am Dreiländerstein am Jägerfleck bei Benneckenstein feierlich eröffnet.

Der Harzer Grenzweg hat heute eine Gesamtlänge von 91 Kilometern. Vom Grenzturm Rhoden im nördlichen Harzvorland führt er auf dem früheren Kolonnenweg, aber auch auf verschwiegenen Grenzpfaden, über die Okeraue und durchs Tal der Ecker hinauf auf den Brocken. Hinab geht der Wanderweg zum Freilandgrenzmuseum Sorge, vorbei an wertvollen Harzer Bergwiesen und Bachtälern bis in die Südharzer Gipskarstlandschaft. Der Harzer Grenzweg endet am Grenzlandmuseum Tettenborn bei Bad Sachsa. Auf einer abwechslungsreichen und anspruchsvollen Route erlebt der Wanderer die landschaftliche Vielfalt des Harzes und hautnah deutsche Zeitgeschichte.


Zum 10-jährigen Jubiläum fanden von Benneckenstein und Hohegeiß geführte Wanderungen zum Grenzmuseum Sorge statt. Danach führten die Wanderungen zum Festplatz in Tanne.

Am Jägerfleck (Dreiländerstein), wurde bereits um 8.00 Uhr eine neue Schutzhütte eingeweiht, die mit Unterstützung der Rotary-Clubs des Harzes errichtet wurde. Sie erhielt den Namen des ehemaligen Hauptvorsitzenden des Harzklubs Herrmann Kerl.

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