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Niedersächsisches Umweltministerium unterstützt Naturparkprojekte des Harzklubs

Sommerreise des Niedersächsischen Umweltministers in die Niedersächsischen Naturparke 2006

Während des Besuches im Harz wurden Herrn Minister Sander die Naturparkprojekte Bergbaulandschaft am Maaßener Gaipel in Lautenthal sowie das "Grüne Klassenzimmer mit Erlebnisstationen" im Harzklub-Wanderheim in Wildemann vorgestellt.

Erläuterungen durch den Vorsitzenden des Harzklub-Zweigvereins Lautenthal, Herrn Horst Edert


Umweltminister Sander unterrichtet im "Grünen Klassenzimmer"

Von 2004 bis 2006 gab es im Land Niedersachsen projektbezogene Naturparkmittel. Diese Mittel in Höhe von 5.000,- Euro wurden durch den Harzklub e.V. für folgende Projekte eingesetzt:

2004: Maaßener Gaipel in Lautenthal - ehemaliges Bergbaugebiet

Einen herausragenden naturschutzfachlichen Wert der Bergbaufolgelandschaft stellen die Schwermetallrasen als Biotoptyp und die Stollen als Habitat für Fledermäuse dar. Diese Lebensräume langfristig zu sichern, war das Hauptziel dieses Naturschutzprojektes. Gleichzeitig galt es, die ursprüngliche natürliche Laubwald-Vegetation im Umfeld zu fördern und somit das Landschaftsbild in diesem Bereich zu verbessern. Ziel des Projektes war es außerdem, im Naturpark Harz die bergbaulichen Besonderheiten in ihrer Komplexität für den Wanderer und Harzbesucher im direkten Nebeneinander (Naturschutz / Historie) erlebbar zu machen, diese Bedingungen zu erhalten und zu fördern.

Maßnahmen entlang des Bergbau-Lehrpfades des Harzklub-Zweigvereins Lautenthal:

  • Erhalt und Förderung der Schwermetallvegetation durch Freilegung der Flächen (Zurückdrängen der natürlichen Sukzession)
  • Instandsetzung eines Stollenmundloches (Erhalt des historischen Ortsbildes /Schaffung von Fledermausquartieren)
  • Wiederherstellung des charakteristischen Landschaftsbildes (Durchforstungsmaßnahmen/Freischneiden von Blickbeziehungen zum Ort)
  • 2005: "Grünes Klassenzimmer mit Natur- und Erlebnispfad" im Bereich des Harzklub-Wanderheimes Wildemann

    Es entstand mit Hilfe der Naturparkförderung und viel ehrenamtlichem Engagement der Harzklub-Mitglieder ein "Grünes Klassenzimmer" in unmittelbarer Nähe des Jugend- und Wanderheimes Wildemann. Ziel des Projektes war es, insbesondere Kinder- und Jugendgruppen mit einfachen Mitteln den Naturpark Harz erlebbar zu machen, gemeinsame Aktivitäten in der Natur zu fördern, Geheimnisse der Natur zu entdecken und die Sensibilität für unsere natürliche Umwelt zu fördern.
    Schrittweise wird zusätzlich ein Natur- und Erlebnispfad angelegt. Beim "Workshop" im Sommer 2005 wurde gemeinsam mit den Harzklub-Kindern der Tast- und Fühlpfad gebaut. Danach entstanden eine Sprunggrube und ein Tiermemory. Weitere Erlebnisstationen auf einem Rundwanderweg wie Baumtelefon, Baumbestimmung, Zapfenzielwurf, Balancieren auf Holzstämmen, Station Bachlandschaft werden derzeit gebaut.

    2006: "Neubeschilderung des historischen Kaiserweges" von Bad Harzburg bis Walkenried

    Besondere Aufmerksamkeit des Harzklubs gilt dem Erhalt vorhandener historischer Wanderwege. Insbesondere die Wege deutscher Kaiser und Könige sind derzeit in einem schlechten Zustand. Mit Hilfe von Naturparkmitteln des Landes Niedersachsen wird die Beschilderung des "Kaiserweges" von Bad Harzburg bis Walkenried überarbeitet. (2006 jährt sich der Todestag von Heinrich III, mit welchem die Kaiserstadt Goslar eng verbunden ist, zum 950. Mal. Sein Sohn Heinrich IV starb im Jahre 1106.)
    Entlang des Kaiserweges gilt es, dem historisch interessierten Wanderer die Harzlandschaft im Kontex zum Mittelalter mit seinen weltlichen, aber auch kirchlichen Bauten, sowie dem Bergbau zu erschließen und den von deutschen Herrschern beschrittenen Weg nachzuvollziehen.
    Es werden neue Wegeschilder und Wegemarken (Krone) angebracht sowie zwei Informationstafeln erstellt. Unter Mitarbeit des Harzklubs wird ein Informationsblatt zum Gesamtweg durch den Regionalverband Harz herausgegeben.

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