Gemeinsam ans Ziel

Stiftungen

Der Harzklub besitzt zwei assoziierte Stiftungen, diese geben den Zweigvereinen die Möglichkeit zur Förderung bestimmter Projekte zur Weiterentwicklung des Harzes und zum Erhalt der Harzer Heimat.

1. Die Hermann-Reddersen-Stiftung

Stiftungslogo_Die Hermann-Reddersen-Stiftung wurde nach dem Gründungsmitglied und langjährigen Schatzmeister des Harzklub-Zweigvereins Nordhausen, dem Fabrikanten Hermann Reddersen (1854-1934) benannt. Sein nach Kanada ausgewanderter Enkel Rolf Sick erfuhr Mitte der 1970er Jahre von dem Schlagwort Manhattan im Harz, entdeckte seine Zuneigung zur alten Heimat neu und begann eine längere Korrespondenz mit Hermann Kerl. Daraus entstand die Idee zur Gründung einer Stiftung, die der Sponsor Rolf Sick zu Ehren seines Großvaters und zum Nutzen der Heimatpflege im Harz gründen wollte. 1980 wurde die Stiftung durch den damaligen Hauptvorsitzenden des Harzklubs, der kraft Amtes zugleich Stiftungsvorsitzender wurde, aus der Taufe gehoben.

Insgesamt wurden seit Bestehen der Hermann-Reddersen-Stiftung von 1982 bis 2012 rund 250 Projekte gefördert.

Maßnahmen der Denkmalspflege bildeten bis 2002 mit 30 bis 40 % einen finanziellen Schwerpunkt. Daneben sind zahlenmäßig Projekte aus dem Bereich Heimatliteratur, Geschichte und Erforschung des Harzes am häufigsten vertreten, sie erforderten bislang rund ein Viertel der verfügbaren Mittel. Viele wichtige heimatkundliche Werke konnten überhaupt nur mit Hilfe der Druckkostenzuschüsse erscheinen. Es folgen die Heimatstuben und Museen mit etwa 20%, Naturschutz und Landschaftspflege mit 10 – 20 % der Mittel, Brauchtumspflege, Ausstellungen und PR-Arbeit des Harzklubs mit wechselnden Anteilen.

2. Die Dr. Wolfgang und Ingeborg Pötzschner-Stiftung

Im Jahre 1995 konnte nach einjähriger Vorbereitungszeit noch eine weitere dem Harzklub assoziierte Stiftung gegründet werden. Der frühere langjährige Hauptkartenwart des Harzklubs, Vermessungsdirektor a. D. Dr. Wolfgang Pötzschner, hat sie ins Leben gerufen. Diese nach ihm und seiner Ehefrau Ingeborg Pötzschner benannte Stiftung hat folgende Ziele und Aufgaben:
Die Stiftung hat den gemeinnützigen Zweck, die Bürger über die Erholung und den Naturschutz im Bereich Gesamtharz zu unterrichten und insbesondere Informationen für das Wandern im Harz bereitzustellen.

Die Mittel der Stiftung sollen verwendet werden für die Herausgabe von Wanderkarten, Markierungen des Wanderwegenetzes, Informationstafeln für Wanderer, Herausgabe allgemeiner Wanderinformationen, sowie für Wanderschutzhütten und sonstige Erholungseinrichtungen.

Die Förderung der Brauchtumsarbeit und des traditionellen Harzer Kunsthandwerks, bevorzugt in den Heimat- und Jugendgruppen des Harzklubs, wurde 2001 in die Liste der Stiftungszwecke aufgenommen.

Die Aus- und Fortbildung von Gruppenleitern und Gruppen soll nach einem Beschluss von 2012 in Zukunft verstärkt gefördert werden.
Von 1996 bis 2018 konnten insgesamt 68 Projekte unterstützt werden.

Das waren viermal die offiziellen Wanderkarten des Harzklubs (1:50.000), zuletzt als Neuheit die Montanwanderkarte für den westlichen Südharz (Bad Lauterberg und Umgebung), Historischer Bergbau und Wasserwirtschaft (1:17.000). Außerdem wurden mehrfach Dennert-Tafeln mit montanhistorischen Informationen und andere Info-Tafeln für Wanderer gefördert. Hinzu kamen sieben Wandererschutzhütten, verschiedene heimatkundliche Lehrpfade, Wanderwege und andere Walderholungseinrichtungen. Ausstellungen und Kurse zur Klöppelkunst wurden gesponsert, zuletzt durch die Unterstützung einerDauerausstellung im Museum Grube Samson in Sankt Andreasberg (2012).

StiftungenInformationen und Kontakt über:
Harzklub-Geschäftsstelle
Am Alten Bahnhof 5a
38678 Clausthal-Zellerfeld
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