Dem Harz auf der Spur

Wegenetz & Beschilderung

Wie könnte man im Harz wandern gäbe es nicht ein umfangreiches Wegenetz, die Beschilderung an der richtigen Stelle und eine digitale oder analoge Karte in der Hand! Um dies zu gewährleisten, sind tagtäglich viele ehrenamtliche Mitglieder des Harzklubs im Einsatz.

HINWEIS DATENBANK: HIER KOMMEN SIE ZUR DIGITALEN SCHILDERVERWALTUNG

Schilder und Marken: Zeigen, wo’s lang geht

Wer kennt sie nicht, die markanten weißen Aluminiumschilder mit der Grünen Tanne und dem abgekanteten roten Rand! Sie sind die Visitenkarten des Harzklubs. Etwa 50.000 Stück im Harz zeigen dem Wanderer den Weg. Sie trotzen über Jahrzehnte Wind und Wetter, und sie sind auch bei Dämmerung gut erkennbar. Entlang des Weges befinden sich Wegemarken. (9x8cm) mit dem Symbol des Wanderweges.

Was umfasst die Leistungen des Harzklubs?

Für den müden Wanderer hat der Harzklub am Wegesrand Rastplätze installiert, und sollte ihn mal ein Regenschauer überraschen, so stehen Schutzhütten bereit. Geschulte ortskundige Wanderführer begleiten Sie gern auf ihrer Wanderung! Der Harzklub betreut:

  • 10.000 km Wanderwege
  • 50.000 Wegeschilder
  • 400 Schutzhütten
  • 5.000 Ruhebänke
  • 600 Sitzgruppen
  • 300 Fußgängerbrücken
  • 400 Informationstafeln
  • 50 Lehrpfade
  • 80 Trinkwasserquellen
  • 15 bewirtschaftete Hütten
  • 18 Heimatstuben
  • 8 Museen

wanderwege-harzklub-beschilderung

 

Wanderwege und Wegeschilder des Harzklub e.V.

Damit sich der Wanderer bestens zurechtfindet, hat der Harzklub die Wege nach einem ausgeklügelten System vernetzt und beschildert. Die Harzklub-Wanderwege sind wechselseitig untereinander verknüpft und durchnummeriert. Insgesamt führen 71 Routen durch den Harz. Die Routen gliedern sich in Wegeabschnitte, die durch große Buchstaben gekennzeichnet sind. In der Regel reihen sich die Wegeabschnitte in alphabetischer Reihenfolge direkt aneinander.

Auf den markanten weiß-roten Wegeschildern erfährt der Wanderer hinter dem Harzklub-Logo mit dem zuständigen Zweigverein zuerst den Namen des Weges (z.B. Kaiserweg) oder seine Gattung (z.B. Rundwanderweg). Die nächsten Zeilen geben Auskunft über die Ziele des Weges. Auf der linken Seite ist die Wege-Nummerierung und Symbolisierung erkennbar. Rechts sind die Entfernungen zum Zielort angegeben. Bei Bedarf ist eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel ausgewiesen.

Etwa 5.000 Wegeschilder wurden bereits nach der neuen Schilderrichtlinie des Harzklubs gefertigt. Diese neue Richtlinie beinhaltet – neben den oben genannten Kriterien – eine Schilder-Nummer und den Standort in UTM-Koordinaten auf den Wegeschildern. Anhand so gekennzeichneter Schilder können die Wanderer ihre genaue Position feststellen und bei Bedarf einen Rettungsdienst an die richtige Stelle lenken. Mit der neuen Ausschilderung wird zusätzlich eine digitale Erfassung der Wegeschilder ermöglicht, so dass künftig, ein jedes Schild – falls es gestohlen oder beschädigt wird – sofort nachproduziert werden kann und ein verlässliches Schilderkataster vorliegt. Es ist das Ziel des Harzklubs, langfristig viele weitere Schilder mit den entsprechenden Standort-Koordinaten zu versehen.

Im Nationalpark Harz findet sich das Harzklub-Wegesystem auf markanten Holzschildern wieder.